Die Gefahren von Entgiftung (Chelat-Therapie) bei Autoimmunerkrankungen oder Gehirnfunktions-Störungen

Autorin: Daniela Keller, Tools-of-Life.at


Umweltgifte, wie Zahn-Amalgam, Blei, Lösungsmittel, Plastik oder bestimmte Klebstoffe in Möbeln können schwerwiegende Folgen für Körper und Psyche haben. Heute sind diese praktisch nicht mehr zu umgehen.


Viele Klienten, die in meine Praxis kommen, leiden an den Folgen dieser Vergiftungen und haben mindestens eine Autoimmunkrankeit, z. B. Hashimoto.


Häufig wurde ihnen von anderen Behandlern eine Entgiftung mit Chelaten (Chelat-Therapie) empfohlen, wie DMSA, DMPS oder EDTA, die Schwermetalle aus dem Körper befördern können. Sie glauben das Beste zu tun, doch die Resultate sind manchmal das Gegenteil. Manchen Patienten geht es während und nach dem Protokoll schlecht bis grauenhaft. Der unwissende Behandler sagt dann zum schwerst leidenden Patienten: "Das ist eine Entgiftungsreaktion. Einfach weiter machen. Das geht schon vorüber..."


In diesem Artikel beschreibe ich in Kürze, warum es gefährlich sein kann, speziell bei Autoimmunkrankheiten, chemischen Unverträglichkeiten und Symptomen im Gehirn eine Chelat-Therapie durchzuführen.


Die Zentralfrage: wann ist ein Pateint für eine Chelat-Entgiftungstherapie geeignett?

Es geht nicht darum wie welche und viele Gifte sich im Körper angesammelt haben, sondern darum wie das individuelle Immunsystem darauf reagiert. Menschen können auf Schwermetalle ebenfalls ALLERGISCH reagieren, so wie auf Lebensmittel, wie Gluten, Milch und Soja.


Die Ärzte und Immunologen Dr. Kharrazian und. Dr. Vojdani haben nachgewiesen, dass 20% aller gesunden Menschen auf Schwermetalle allergisch reagieren. (Studie). Hier wird gezeigt. dass Schwermetalle, die sich an unsere Proteine haften Autoimmunerkrankungen hervorrufen. Es geht also nicht um die Menge an Giften im Körper, sondern WIE das Immunsystem darauf reagiert.


-> Chemikalien binden sich an Proteine, Das Immunsystem erkennt diese als fremdartig und greift sie an. Dadurch entsteht die Autoimmunkrankheit!


Die Gefahren von Entgiftung (Chelat-Therapie) bei Autoimmunerkrankungen oder Gehirnfunktions-Störungen

Meistens kommen die Klienten mit Autoimmunerkrnkungen mit Labor-Tests, die nachweisen, dass es Allergien oder chemische Belastungen gibt. Die Lehrmeinung wäre mit einer Chelat-Therapie zu beginnen. Dann beginne ich mit meinen kinesiologischen Testungen vor Ort.

 

Nach unzähligen, dieser Testungen meiner Klienten, bin ich zu diesem Schluss gekommen, der nun auch von Dr. Kharrazian/Vojdani  wissenschaftlich belegt ist:

 

1. Jeder einzelne Mensch reagiert individuell.

2. Chelat-Therapien können auch sehr gefährlich sein, da sie die Symptome extrem verschlechtern können.

 

Die Forschung hat gezeigt, dass Schwermetalle aus dem Gewebe/Gehirn gezogen werden und sich im Körper umverteilen und so weiter die Entzündung und Neurodegeneration vorantreiben und Autoimmun-Schübe aktivieren.

 

Daher biete ich eine umfassende kinesiologische Testung und Vorbereitung an, um die Entscheidung mit einer Chelat-Therapiezu entgiften, wenn Autoimmunkrankheiten vorliegen, treffen zu können.

Selbst-Test: Gift-Intoleranz

  • Liegen chemische-Immun- Intoleranzen vor?
  • Intoleranz gegen Gerüche?
  • Intoleranz gegen Gerüche?
  • Intoleranz gegen Kosmetika, Shampoo, etc.?
  • Mehrere Lebensmittelallergien?
  • Chronische Hautprobleme?
  • Asthma?
  • Migräne?
  • Fibromyalgie?
  • Depression?
  • Ängstlichkeit?
  • Stimmungsschwankungen?

Ursachen für Autoimmunerkrankungen

  • Gift-Depots im Körper: Schwermetalle, Plastik 
  • Entleerung der Gluthation Reserven in der Zelle
  • Die Entgiftungs-Wege der Leber sind blockiert
  • Chronische Entzündungen: leaky Gut, leaky brain, leaky skin (durchlässiger Darm/Gehirn/Haut)
  • Chronischer Stress

Chemische Intoleranzen entwickeln sich in Stufen bzw. Phasen

Zuerst werden Emfindlichkeiten gegen Umwelteinflüsse bemerkbar. Wenn dann noch schwere psychische Belastungen, wie Schocks dazu kommen, dann kommt es zu phasenweisen Verschlechterungen bis hin zur Diagnose der Autoimmunkrankheit.

Was tun bei Autoimmunkrankheit und Vergiftung?

  1. Finden Sie einen Behandler, der in  der oben beschriebenen Problematik (functionel medicine) langjährige Erfahrung hat.
  2. Achten Sie darauf, dass dieser Sie ernst nimmt und Sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können. Ohne echtes Vertrauen ist eine Heilung anstrengend und von Irrwegen begleitet.
  3. Es müssen umfangreiche Tests durchgeführt werden. (Persönlich halte ich wenig von den mitteleuropäischen Labor-Tests. Sie sind nur bedingt aussagekräftig für diese komplexe Thematik.)
  4. Der Behandler muss sich mit allergiesenkener und entzündungshemmender Ernährung auskennen. Diese entspricht oftmals nicht den gängigen Lehrmeinungen und vor allem nicht der österreichischen Lebensmittel-Pyramide.
  5. Der Behandler muss sich auch mit einer psychisch-enetgetischen Begleitung auskennen.
  6. Der Behandler muss sich mit Mikronährstoffen auskennen, um den Stoffwechsel wieder reparieren zu können.
  7. Nicht verzagen! Auch solch komplexe Gesundheitssituationen können mit einem erfahrenen Behandler, Geduld und Ausdauer gelöst werden.

 

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren


Daniela Keller [Tools-of-Life.at] , mit Fokus auf Stressreduktion, Integrative Körperarbeit, Energetische Psychologie (EDxTM), Kinesiologie , Ernährung u. Entgiftung seit 1990 in eigener Praxis in Wien tätig.  In der Einzelarbeit, Spezialisierung auf diffuse und komplexe Krankheitsbilder, wie Allergien, Autoimmun-Krankheiten, chronische Erschöpfung und trauma-sensitive Begleitung. Zu Ernährungsthemen finden Vorträge und eine Ernährungs-Sprechstunden statt.

 

Fragen: Kontaktformular und Tel +43 699 1144 7937

 

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