Heilerde - natürliche Entgiftung und Reinigung

Anwendungs-Empfehlungen für Heilerde/Tonerde-Kuren als wriksame Basis-Entgiftung:

 

  • zur allgemeinen Ausleitung von Umwelt-Giften
  • wenn der Verdauungstrakt geschwächt ist
  • wenn das Immun-System geschwächt ist
  • bei chronischen Entzündungskrankeiten
  • bei Depression
  • bei langanhaltenden Angst-Zuständen bzw. Panik-Attacken
  • chroischer Müdigkeit
  • chronischen Muskelverspanungen
  • chronischen Gelenks-Schmerzen
  • Allergien
  • Burn-Out
  • Konzentrations-Schwäche


und bei vielen anderen Symptom-Gruppen, die auch einer umfassenden Abklärung bedürfen.

 

Viele Namen für Heilerde

[Quelle:  Orf-Gesundheit ]

Der Name Heilerde ist einer Firma (Luvos) vorbehalten. Andere Begriffe, unter denen Heilerde - meist als "Nahrungsergänzungsmittel" - in den Handel kommt, sind: Tonerde, grüne Mineralerde, grüner Lehm von Argiletz (Frankreich), von dort gibt es auch gelben, rosa und roten Lehm.

Als weiße Heilerde wird meist Bolus albus (unter diesem Namen in der Apotheke erhältlich, eigentlich Kaolin) bezeichnet. Diese besitzt aber kein Wasserbindungsvermögen und würde bei innerer Einnahme zu Klümpchenbildung im Darm führen. Also Achtung beim Kauf!

Außerdem gibt es Heilerde in den verschiedensten Feinheitsgraden, es ist sinnvoll, sich ausführlich beim Kauf beraten zu lassen.

Was ist Heilerde?

Unter Heilerde versteht man üblicherweise Löss. Dieser entstand zumeist während der letzten Eiszeit, als die Erde zu großen Teilen von einer dicken Eisschicht bedeckt war. Die tonnenschwere Last zermalmte Felsen und Steine zu feinem Gestein. Wind und Wasser zerkleinerten die Gesteinspartikel schließlich auf Staubkorngröße.

Zusammensetzung

Die genaue Zusammensetzung der Heilerde variiert nach Abbaugebiet. Heilerde besteht, je nach Herkunft, aus 45 Prozent Quarz, Feldspat, Kalkspat, Dolomit, Glimmer und Montmorillonit. Sie enthält Mineralstoffe wie Silizium, Eisen, Kalzium, Magnesium Kalium, Aluminium und Natrium und dazu einige besondere Spurenelemente wie Chrom, Kupfer, Zirkonium, Strontium und Vanadium. Heilerde kann innerlich und äußerlich verwendet werden.

Wirkung von Heilerde

Heilerde hat ein hohes Absorptionsvermögen, das heißt, sie kann eine Vielzahl von Verbindungen wie Gase, Flüssigkeiten oder auch Giftstoffe binden.

Innerlich angewendet wirkt die Heilerde absorbierend, antibakteriell, basisch, mineralstoffzuführend, ballaststoffreich und durch ihren hohen Ballaststoffgehalt massierend auf den Darm.

Vielseitig

  • Heilerde bindet im Darm, wie Untersuchungen zeigen konnten, nicht nur überschüssige Gallensäuren, sondern auch das „schädliche“ Cholesterin LDL.
  • Durch die große Fülle an Mineralstoffen und Spurenelementen, vor allem den hohen Kieselsäuregehalt, hilft die Heilerde beim Aufbau des Gewebes und des Bindegewebes
  • Heilerde hat kleinste Partikel, die eine Mikromassage in Magen und Darm bewirken, ohne zu reizen. Dadurch verstärken sie auch die Sekretion von Verdauungssäften. Heilerde, mit viel Wasser getrunken, hat Ballaststoffwirkung. Die aufgeschwemmte Erde vergrößert den Darminhalt und verstärkt die Ausleitung. Aber Achtung: Sollte nach Einnahme von Heilerde Verstopfung auftreten, ist die Wassermenge bei der Zubereitung zu erhöhen. Aufhören mit der Heilerdeanwendung, wenn sich trotz der höheren Wassermenge die Verstopfung nicht löst!
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten soll die Einnahme zeitlich getrennt werden, Heilerde könnte bestimmte Stoffe in Medikamenten binden.

Zubereitung zur innerlichen Anwendung

Konzentriertes Heilerdewasser: Zwei Teelöffel mit ¼ l lauwarmen Wasser gut verrühren. Gilt als Tagesdosis, die auf zwei bis dreimal verteilt werden soll.

 

Vor dem Trinken immer aufquirlen.

 

Mildes Heilerdewasser sollte vor dem Trinken aber nicht aufgequirlt werden. Dadurch bleibt ein Erdsatz am Boden, das Wasser enthält vor allem die wasserlöslichen Mineralstoffe.

Beispiele zur Anwendung

Hilft bei Angina und Vergiftung

 

  • Heilerdewasser langsam schluckweise trinken. Einnahme morgens auf nüchternen Magen, mittags eine Stunde vor dem Essen und abends vor dem Schlafengehen.
  • Bei Halsentzündungen, Angina, Mundgeruch mit konzentriertem Heilerdewasser gurgeln.
  • Auch bei akuten Vergiftungen hilft die Heilerde: Als erste Notmaßnahme umgehend konzentriertes Heilerdewasser trinken. Ebenfalls gleich den Arzt verständigen oder die Vergiftungszentrale anrufen (Tel: 01/406 43 43).
  • Für Tropenreisende empfiehlt sich die Mitnahme von Heilerde. Bei Durchfällen sofort in erhöhter Dosis anwenden (drei mal täglich 1 Teelöffel Heilerde auf 1 Glas abgekochtes Wasser).
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Äußerliche Anwendung

 

Äußerlich angewendet wirkt Heilerde absorbierend, antiseptisch, antibakteriell, austrocknend, desodorierend, geweberegenerierend, kühlend, schmerzlindernd, abschwellend, entsäuernd, juckreizstillend und beruhigend.

 

Hilft z. B. gegen Akne und Rheuma

 

Die äußerliche Anwendung empfiehlt sich daher bei Abszessen, Akne, Allergie, Gelenkserkrankungen, Rheuma, Gicht, Hexenschuss, Sportverletzungen, Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung, Ekzemen, Hauterkrankungen, eiternden Wunden, Nagelbetterkrankungen und auch bei Migräne (mit Zusatz von ätherischem Öl wie Minze).

 

Zubereitung:

Der Heilerde soviel Wasser beifügen, bis ein dicker Brei entsteht.

 

Kalter Heilerde-Umschlag:

 

Der Heilerdebrei wird kalt entweder direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen oder vorher auf ein Tuch gestrichen und dann aufgelegt (cirka einen halben Zentimeter dick). Durch das feste Einpacken wärmt sich der Brei schnell durch die Körpertemperatur. Es entsteht im Prinzip ein ähnlicher Effekt wie bei einer Kaltwasseranwendung: Durch die Kälte werden die oberflächlichen Hautgefäße zusammengezogen, es muss von tieferen Schichten Blut herangeführt werden und das bewirkt eine verstärkte Durchblutung. Das lindert Schmerzen und wirkt entzündungshemmend.

 

Heißer Heilerde-Umschlag:

 

Der Heilerdebrei wird wie beschrieben zubereitet und vor der Anwendung im Wasserbad erhitzt und so warm wie möglich aufgetragen. Durch die heiße Erdpasta wird dem Körper feuchte Wärme zugeführt. Anwendung überall da, wo Verhärtungen, Verspannungen auftreten, bei chronischen Entzündungen und bei krampfartigen Schmerzen.

 

Heilerde-Auflage:

 

Entweder verwendet man dafür konzentriertes Heilerdewasser oder macht einen sehr dünnflüssigen Brei. Dieser wird dann auf den betroffenen Bereich aufgepinselt. Bei diesem Verfahren dringen die Heilerdepartikel besser in die Haut ein, ziehen Sekrete und Stoffwechselgifte heraus und binden Säuren (jede Entzündung äußert sich durch Übersäuerung des kranken Gewebes). Dieses Verfahren ist die einzige Heilerdeanwendung, bei der die Heilerde auf der Haut vollständig austrocknen soll. Dadurch kommt es zu einer Flüssigkeitsbewegung von innen nach außen, eitrige Wunden werden gereinigt, Schwellungen klingen ab. Als Folge der Sogwirkung kommt es auch zu einer besseren Durchblutung.

 

Heilerdebad:

 

Man stellt aus cirka einem Kilogramm Heilerde pro Wanne einen sehr dünnen Brei her und gibt ihn in das Wasser. Dauer des Bades am Anfang fünf bis zehn Minuten, später bis zu zwanzig Minuten, zwei- bis dreimal die Woche zur Abwehrstärkung, bei vegetativen Störungen, Stoffwechselleiden, Wirbelsäulenerkrankungen.

 

Einpudern mit Heilerde:

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen desinfizierenden Wundpudern hat die Heilerde auch eine wundheilende Wirkung. Sie wirkt blutstillend bei frischen Wunden und granulationsfördernd bei eitrigen Verletzungen

 

Auch als Zahnpasta, Puder und Maske

 

Zahnpasta: Abgekochtes Wasser mit etwas Salz (ist gut gegen Parodontose) und ca. 100 g Heilerde (ultrafein) vermengen, bis eine cremeartige Masse entsteht, eventuell 5 Tropfen ätherisches Öl hinzufügen (z. B. Minze oder Salbei).


Daniela Keller ist seit 20 Jahren als Health Care Practioner mit Fokus auf bioenergetische Körperarbeit, Ernährung, Entgiftung und Stressreduktion in Wien tätig. In der Einzelarbeit hat Daniela sich auf diffuse und komplexe Krankheitsbilder spezialisiert (z.B. Allergien, Autoimmun Krankheiten, chronische Erschöpfung, Trauma-Auflösung und psychische Begleitung). Für alle Interessierten gibt sie Workshops zu "Grundlagen der Selbstheilung", und Aus- und Weiterbildungen in Grundlagen der ganzheilichen Selbstheilung für Therapeuten, Lebensberater und Energetiker. Zu Ernährungsthemen finden Vorträge und Ernährungs-Sprechstunden statt. Bei Interesse: www.danielakeller.at, Email, Tel: +43-699-1144 7937