Welche Glutengetreide gibt es?

Getreide und ihr Gluten-Anteil (Prolamin in Prozent)

 

[Quelle: Les Signes des Temps 2010 ]

 

Gluten (Synonyme: Kleber, Klebereiweiß) ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das in den Samen von Getreidearten vorkommt. Bei Wasserzugabe zum Mehl ist es das Gluten, das beim Anteigen eine gummiartige, elastische Masse bildet. Es hat für die Backeigenschaften von Mehl eine zentrale Bedeutung. Bestandteile des Glutens können bei Menschen mit entsprechender Veranlagung zu Zöliakie führen, einer entzündlichen Erkrankung der Darmschleimhaut mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen. Prolamine sind eine Gruppe von Speicherproteinen im Getreidekorn. Ihr Prolin- und Glutaminanteil ist hoch, daher der Name. Je höher der Prozentsatz, um so höher das Risiko einer  Reaktion.

 

WEIZEN

DINKEL

KAMUT

ROGGEN

GERSTE

MAIS

SORGHUM  (Hirseart)

HIRSE

HAFER

TEFF

FONIO (Hirseart)

REIS

69% Gliadin

69% Gliadin

69% Gliadin

30 bis 50% Secalin

46 bis 52% Hordein

55% Zein

52% Kafirin

40% Panicin

20 bis 30% Avenalin

12%

< als 10%

5% Oryzin


Quinoa, Amaranth und Buchweizen enthalten KEINE Glutene.


Daniela Keller ist seit 20 Jahren als Health Care Practioner mit Fokus auf bioenergetische Körperarbeit, Ernährung, Entgiftung und Stressreduktion in Wien tätig. In der Einzelarbeit hat Daniela sich auf diffuse und komplexe Krankheitsbilder spezialisiert (z.B. Allergien, Autoimmun Krankheiten, chronische Erschöpfung, Trauma-Auflösung und psychische Begleitung). Für alle Interessierten gibt sie Workshops zu "Grundlagen der Selbstheilung", und Aus- und Weiterbildungen in Grundlagen der ganzheilichen Selbstheilung für Therapeuten, Lebensberater und Energetiker. Zu Ernährungsthemen finden Vorträge und Ernährungs-Sprechstunden statt. Bei Interesse: www.danielakeller.at, Email, Tel: +43-699-1144 7937