Die Top 10 Fakten, die Sie über das Suchtmittel Zucker wissen sollten

1. Zucker macht süchtig wie andere Drogen.

Wussten Sie, dass Zucker, Heroin und Kokain laut einer Studie der Stanford Universität von Kelly McGonigal, Ph.D., etwas gemeinsam haben: Sie erzeugen ein Gefühl von Euphorie, durch Dopamin, dem Lust auslösendem Neurotransmitter im Gehirn. Wenn der Dopamin Level sinkt, dann beginnt die Gier nach dem nächsten (Zucker)-Fix. Nach einem kurzen Hoch kommt es zu depressiven Stimmungen. Depressionsraten verlaufen parallel zum Zuckerkonsum. Je mehr Zucker verzehrt wird, umso mehr steigt das Bedürfnis Zucker zu konsumieren und umso höher ist die Anfälligkeit für Depression.

 

2. Schon in geringen Mengen  verringert Zucker die Lebensdauer und die Fruchtbarkeit.

Zucker könnte selbst in niedrigen Dosen schädlicher sein als bisher gedacht: Bei einem Versuch erhielten Mäuseweibchen Futter, das zu 25 Prozent ein Zucker-Fruktose Gemisch enthielt. Ihr Sterberisiko stieg um das Doppelte. Mäusemännchen wurden unfruchtbarer und ihr Verhalten veränderte sich, wie das Experiment der US-Forschern zeigt. Die Diät der Mäuse war dabei keineswegs überzuckert: Sie entsprach der normalen menschlichen Ernährung plus drei Gläsern Limonade täglich, so die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Communications.

 

3.Zucker ist ein Toxin

Dr. Lustig, der bekannte kalifornische Endokrinologe und Autor von "Fat Chance:The Bitter Truth About Sugarhat eine Studie durchgeführt, die anhand von Gehirnscans nachweist, dass Zucker eine toxische Wirkung. Er hat gezeigt, dass Zucker die Hauptursache für Diabetes weltweit ist und auch für Darmkrankheiten, Übergewicht, Krebs, Herzversagen verantwortlich sein kann.

 

Warum? Viele Krankheiten entstehen durch Entzündungen. Diese haben oft eine bakterielle Ursache. Bakterien ernähren sich von Zucker (Glukose). Wenn Sie Zucker konsumieren, füttern Sie die Bakterien, die ihre Krankheiten verursachen.

 

3. Zucker findet sich in manchen Lebensmitteln in Unmengen.

in Nutella: (78 Stück Würfelzucker in Nutella/Nuss-Nugat-Creme von Ferrero/400 Gramm

in Kinder-Früchte-Tee:140 Stück Würfelzucker in Hipp/400 Gramm Trockensubstanz

in Bitter Lemon: 46 Stück Würfelzucker in Bitter Lemon/Schweppes/1 Liter  

in Ketchup:51 Stück Würfelzucker in Kraft-Ketchup (*)

 

Zucker befindet sich auch dort, wo wir ihn oft nicht vermuten.

in Brot (Sandwiches), in Joghurts, in Saucen, im Krautsalat, in Gewürzgurken, in Zahnpasta, Halsbonbons, Hustensirup, uvm.L esen Sie das Etikett. Sie werden überrascht sein, wo und wieviel Zucker oder Zuckeraustauschstoffe sich in Lebensmitteln befinden.

 

5. Innerhalb der letzten 50 Jahre hat sich der Konsum von Zucker weltweit verdreifacht.

Nicht nur die Depressionsraten pro Kopf sind dazu parallel gestiegen, sondern auch die meisten Volkskrankheiten. Heute sind mehr Menschen auf dieser Welt fettleibig als unterernährt.

 

6. Auch Fruchtzucker in Form von Fruktose ist gesundheitsschädlich.

Robert Lustig und seine beiden Ko-Autorinnen beschreiben in ihrer Studie einen Trend, der stetig steigt: Immer mehr Fertiglebensmittel werden gesüsst. Die Industrie reichert sie mit sogenanntem fruktosereichen Kornsirup an oder auch mit Saccharose. Beide Zusätze enthalten Fruktose. In Obst ist Fruktose weit weniger schädlich als in seiner gelösten Form.

Fruktose wird völlig anders im Körper umgesetzt als zum Beispiel Traubenzucker, nämlich eher wie Alkohol. Fruktose kann deshalb auch die gleichen Erkrankungen verursachen wie Alkohol. Das sind zum Beispiel Leber- oder Herz- und Kreislaufschäden. Fruchtzucker geht direkt in die Leber und kann sie überladen und vergiften. Wenn das passiert, kommt es zu verschiedensten Stoffwechsel-Störungen. Am Ende steht dann eine Erkrankung, die wir Metabolisches Syndrom nennen.

 

7. Auch brauner Rohrzucker ist toxisch.

Weißer Haushaltszucker und auch der braune (oft nur eingefärbte) Rohrzucker werden aus Zuckerrohr oder der Zuckerrübe gewonnen. Beiden fehlen durch die Raffinierung alle Vitalstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente der ursprünglichen Pflanzen nach denen unser Körper heißhungrig lechzt. Er bekommt eine toxische Verführung, die abhängig macht und durch Zucker nie gestillt werden kann.

 

8. In der Steinzeit wussten wir: Süß bedeutet, der Winter kommt.

In 2, 5 Mio. Jahren hat die Evolution unsere DNA programmiert: Süß bedeutete:


8. Heisshunger und Gier nach Süßem bedeutet: "Mir fehlen Nährstoffe!"

Ständiger Appetit oder Heißhungerattacken sind die Sprache des Körpers zu vermitteln, dass lebensnotwendige Materialien (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) fehlen, welche mit der nächsten Mahlzeit kommen sollten. Doch heute verhungern wir vor vollen Töpfen, denn in prozessierten Lebensmitteln ist oft Zucker und kaum Nährendes drin.

 

9. Getreide sind Kohlehydrate sind Glukose sind Zucker

Ja Sie haben richtig gelesen: Kohlehydrate werden im Körper als Glukose (Zucker) verstoffwechselt. Sehr viele Krankheiten werden durch einen übermäßigen Kohlehydratkonsum verursacht. Viele Blutzuckersymptome haben hier ihre Ursache. Unsere konventionelle Ernährungspyramide, viel Getreide und wenig Fleisch und Fett scheint mit unserer Evolutionsbiologie nicht übereinzustimmen. In der Steinzeit -diese dauerte 2,5 Mio. Jahre gab es keine Getreide, zucker nur in Form von Beeren im Herbst, dafür Nüsse, Pilze, Fleisch und Fett. Es lohnt sich darüber nachzudenken, was unsere Vorfahren 2,5 Mio. Jahre gegessen haben und was artgerechte Ernährung sein könnte. In den letzten 50 Jahren, seit der industriellen Landwirtschaft, stieg unser Kohlehydratkonsum um das 300-fache!

 

10. Machen Sie den Test 

Lassen Sie Zucker weg, auch die kleinste Spur von Zucker. Lesen Sie Zutatenetikette. Noch besser, kaum (fertig abgepackte) Produkte essen, die weder Zucker noch Getreide enthalten. Frischkost heißt die Devise. Getreide auch weglassen? Meiden Sie gleichzeitig alle Getreideprodukte. Im Hinblick auf die Tatsache, dass der heutige Gen-Weizen ebenfalls schädlich ist.

 

Wenn Sie dann zu rotieren anfangen, bei dem Gedanken an Schokoriegel, Nutella, Torten, Pasta, Brot und Kuchen und eine Heisshungerattacke nach der anderen bekommen, dann wissen Sie, dass sie sich mitten in einem Zucker-Entzug befinden.

 

Die gute Nachricht: Das dauert nicht lange, vor allem wenn Sie dabei fachkundig begleitet werden, IHRE INDIVIDUELL PHYSIOLOGISCH RICHTIGE Ernährungsweise herausfinden. Es muss veggelassen werden, was für Ihren Stoffwechsell schädlich ist und hinzugefügt werden, was für Sie nährend und regenerierend ist. Dies ist durch kinesiologische Testungen schnell ermittelt. Diesen Support biete ich in meiner Arbeit regelmäßig an. Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin. So werden die Selbstheilungskräfte effizient aktiviert. Sie werden dadurch sehr viel Positives über ihren Körper und Ihre Psyche lernen



Es muss nicht für immer sein und soll vorerst lediglich dem Zweck dienen, die Existenz der Zucker- und Kohlenhydratsucht zu beweisen und Ihnen damit die subtile, völlig unterschätzte und überall verharmloste Gefahr dieser beiden Stoffe ins Bewusstsein bringen. Sollte es Ihnen überhaupt gar nichts ausmachen, ohne Zucker- und Mehlspeisen ihr Leben zu verbringen, dann sind Sie eine wirklich ungewöhnliche Ausführung des gegenwärtigen Zivilisationsmenschen und können sich unglaublich glücklich schätzen. 

Nun macht uns diese, unsere Kost unglücklicherweise nicht nur süchtig und damit zu leicht manipulierbaren Hampelmännern von Werbestrategen und den Angeboten der Supermärkte, sondern sie bringt uns Unwohlsein, Krankheit und Siechtum, raubt uns unsere Lebensenergie und im Hinblick auf die Sucht, auch unseren individuellen Willen. 


Daniela Keller [Tools-of-Life.at], ist seit 1990 in eigener Kinesiologie-Praxis in Wien tätig. Spezialisierung auf diffuse und komplexe Störungen.

.Eine Vielzahl von Techniken stehen zur Verfügung:

  • Kinesiologie-Testungen:
    Autonome Regulations-Testung (ART I) nach Dr. Dietrich Klinghardt
  • Testung von Substanzen: Nährstoffe, Fremdsubstanzen, Blockaden, Störungen der Regulation
  • Stressreduktion
  • Integrative Körperarbeit
  • Energetische Psychologie (EDxTM)

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